Geschrieben von Bella

In einem weiteren Abenteuer bekam ich ein Pantherjunges, ja ein eigenes kleines Pantherjunges. Aber fangen wir wir lieber am Anfang der Geschichte an. Als ich frisch 85 wurde, hing an der Heldentafel in Sturmwind ein Ausruf: Trollinvasion.
Das hörte sich doch nach einem tollen und aufregenden Abenteuer an. Wie aufregend, aber auch sehr traurig, es wurde, das möchte ich Euch hier erzählen:

 

Allianz:

Als ich frisch 85 wurde, schlenderte ich durch Sturmwind, und entdeckte an einer Heldentafel das es scheinbar eine Trollinvasion geben würde. Ich lass die folgenden Zeilen genauer durch:

 

Eine Gruppe von Trollen, die behaupten für die Dunkelspeere zu sprechen, sind im Hafen von Stumrwind angekommen. Unsere Wachen halten sie fürs Erste zurück.
Die Hafenwachen von Sturmwind suchen nach kampferprobten Abenteurern, die dabei helfen diese Trolle zu entfernen. Meldet Euch bei Kommandant Spitz im Hafen von Sturmwind.

 

 

Na das hört sich doch aufregend an, also begebe ich mich zum Hafen von Sturmwind um Kommandant Spitz zu suchen. Als ich ankomme, stehen da wirklich Trolle, Trolle in Sturmwind, unglaublich...
Skeptisch schaue ich zu ihnen rüber, aber böse schauen sie nicht aus. Kommandant Spitz möchte nur das sie verschwinden aber versteht nicht so ganz was die Trolle von ihm wollen, daher bittet er mich, zu versuchen zu verstehen was sie von uns möchten. Also drehe ich mich vorsichtig um und Spreche mit Bwemba. Wie sich herausstellt wollen die Trolle uns nicht angreifen sondern brauchen eher meine Hilfe... Bwemba hat zwei Aufgaben für mich: Bwembas Geist! Hierbei soll ich Bwemba helfen, den Abgesandten der Dunkelspeere zu finden. Und die Aufgabe: Auf nach Fort Livingston!

 

Also mache ich mich auf den Weg nach Fort Livinston um den Abgesandten der Dunkelspeere ausfindig zu machen. Bwemba sagte noch etwas davon, das sein Geist über mich wachen wird. Was das zu bedeuten hat weiss ich noch nicht, aber das wird sich bestimmt noch zeigen.

Fort Livingston ist von Trollruinen umgeben und stellt ein einfaches Ziel dar. Vielleicht finde ich den Abgesandten dort. So schnell mich meine Zwergenfüße tragen renne ich Quer durch die Stadt zum Flugmeister und buche den schnellsten Geier runter zum Fort. Hoffentlich komme ich nicht zu spät...
Das Licht ist mit mir, mein flatternder Freund ist schnell unterwegs und so treffe ich mich noch rechtzeitig mit Livingston Marschall. Kaum habe ich mich von der harten Landung erholt gibt es schon den nächsten Schock: Alles voller Schlangen (ich hasse Schlangen). Huch... und Bwema ist auch bei mir, als Geist, wie gruselig...

 

Livingston Marschall hat eine Aufgabe für mich: Schlangen und Gifte!
Die Schlangen haben die Abenteurer vergiftet und in einen tiefen Schlaf versetzt. Nach einem kurzen Fußmarsch nach Norden finde ich schon die ersten Opfer. Mit der Hilfe von Bwema´s Geist (ich habe erfahren das Bwemba mich die ganze Zeit begleitet) hab ich die Möglichkeit die armen Abenteurer zu heilen. Schon praktisch so ein Troll, er hat starkes Mojo dabei um die Gifte aufzuheben. Und ganz nebenbei soll ich die Schlangen vernichten. Sind aber wirklich viele Schlangen hier....

 

Horde

Für die Horde schaut das ein wenig anders aus. Meine gute Goblin-Freundin erzählte mir das es auch in Orgrimar einen Aushang auf der Heldentafel gegeben hatte: Zandalari-Bedrohung!

Die Zalandaritrolle sind im Schlingendorntal auf den Vormarsch! Wenn ihr den Dunkelspeertrollen helfen wollt, meldet Euch bei Bwemba in Orgrimmars Tal der Geister.

Bwemba sagte zu meiner Freundin, das sie ebenfalls in verzweifelten Zeiten leben. Die Zandalaritrolle sind dabei, ihre Ländereien zurückzuerobern.

 

Für meine Freundin waren die Trolle ja nix ungewohntes, aber Neugierig war sie ebenfalls. Bwemba sagte meiner Freundin ebenfalls das es gefährtliche Zeiten wären. Die Zandalaritrolle versammeln alle Trollklans und haben vor, die verlorenen Länder wiederzuerobern.

Meine Freundin sollte einen der Trolle quer durch das Schlingendorntal begleiten und beschützen. Mir ihrem Windreiter macht sie sich auf den Weg runter nach Beutebucht wo der Abgesandte der Trolle, direkt am Flugpunkt, bereits auf sie wartet. Bwemba hatte auch den Geist meiner Freundin mit ihrem verbunden, damit er ihr helfen kann.

 

Wie mir meine Freundin sagte, muss man nach Bambla reisen, und dort den Troll Kil´Karil aufsuchen. Auch er bittet um Hilfe um die Abenteurer von Gift zu befreien und sehr viele Schlangen zu beseitigen.

 

 

 

Nun aber genug von meiner "Freundin", denn ab jetzt sind alle Schritte, für Horde- und Allianz-Spieler, gleich.

Gemeinsame Quests

 

Es dauerte nicht lange die Abenteurer zu heilen und da ich in der Zeit auch genügend Möglichkeiten mich an den Schlangen zu Rächen, kehre ich zu Livingston Marschall zurück. Er dankt mir Herzlichst.
Nun hat Bwemba eine weitere Aufgabe für mich: Die Geister sind mit uns!
Ich soll das Freudenfeuer in Livingston benutzen. Also vertraue ich dem Troll mal, bleibt mir wohl nix anderes übrig um heraus zu bekommen was hier vor sich geht. Und dann taucht plötzlich noch so ein Geist mit einem lauten Knall auf, mir rutscht fast das Herz in meine Hose und eine Gänsehaut nach der anderen überkommt mich. Es erscheint Hohepriester Venoxis, und was dann geschieht ist wirklich interessant:

 

Bwemba: Die Zandalari sind vollkommen durchgedreht. Wir müss´n sichergeh´n, dass sie aufgehalt´n werd´n. Dann woll´n wir doch mal seh´n, was Bwemba beschwor´n hat... 

Hohepriester Venoxis: Du störssssst die pläne der Gurubashi, Winzzzzling. Esss isst zzzu spät. Zu spät für euch alle! Meine Schlangen, sie kriech´n bereitsss unter den Felsssen und Sträuchern des ganzen Schlingendorntalsss. Wir nehm´n unsss das land zzzzurück. Gurubashiland. Und wir töt´n alle, die unsss in die Quere komm´n.

 

Die Gurubashi sind also auf dem Vormarsch und sie benutzen Schlangen als erste Angriffswelle. Was macht eine kleine Zwergin in mitten all dieser Trolle und Schlangen? Für einen kurzen Moment zweifel ich an meiner Mission, aber ich wäre keine Heldin wenn ich vor ein paar Giftzähnen Angst hätte. Also Augen zu und durch...

 

Schrecklich dieses zischen, sagte ich schon das ich Schlangen hasse? Nun, Marschall Livingston ist der Meinung das Nesingwary es wissen wird. Die Jäger in Nesingwary´s Expedition verstehen es ja die Wildbestände hier klein zu halten und sie haben bestimmt eine gute Methode, wie man die Schlangen los wird. Wenn sie es nicht wissen, dann sollte ich sie wenigstens warnen, das was mit den Schlangen nicht stimmt. Also begebe ich mich auf den Weg zu dem berühmten Nesingwary Lager . Ich freute mich schon darauf mal wieder in das vertraute Camp zu reisen. Doch als ich auf die Lichtung komme tut sich ein Bild des Grauens vor mir auf. Auch hier ist alles voller Schlangen und die Schlangen greifen das Lager an... Aber die Jäger hier scheinen es gut im Griff zu haben. Ich treffe Hemet Nesingwary Jr. an. Dieser sagte mir: 

 

Wir schlagen hier schon seit Tagen die Schlangen zurück. Aber Schlangen sind nichts im Vergleich zu dem, was sich da sonst noch so im Dschungel herumtreibt.
Wir Jäger werden zu Gejagten.
Ein großer Panther namens Mauti hat meine Männer einen nach dem anderen in den Busch weg gezerrt.
Wir haben Grent Düsterhammer, einen unserer besten Jäger, auf dieses Mistviech angesetzt.
Düsterhammer ist nach Osten aufgebrochen. Vielleicht könnt Ihr ihn dort finden. 

 

Das hört sich ja grauenhaft an, da muss ich unbedingt helfen. Also reise ich los und mache mich auf die Suche nach Grent Düsterhammer. Ich habe ihn auf einer kleinen Anhöhe angetroffen. Sein Atem ging schwer und es viel mir schwer seiner knappen Geschichte zu folgen.

Offenbar gibt es in den Tiefen des Dschungels noch viel gefährlichere Kreaturen als diese vermaledeiten Schlangen. Eine Bestie, schlau und böse, hatte nicht nur seine Gefährten sondern auch seinen Bruder getötet. Die tiefe Trauer in seinen Augen zeugt von dem Schrecken. Am Ende der Geschichte begann er von seiner Suche zu erzählen, er hatte diese Katze oberhalb von Kurzens Truppenlager herum streifen sehen.
Sein Stimme wird wieder fester und in seinen Augen sehe ich nun den tödlichen Hass für den Zwerge überall in der Welt gefürchtet werden. Mit endloser Wut nennt er mir den Namen des Monsters: Mauti.

Ich greife mein Gewehr fester und mache mich auf die Rache des Zwerges zu vollstrecken.

 

Die Rache des Jägers

Seite an Seite erklimmen wir den Hügel und oben findet wir tatsächlich die große Katze.
Mutig stürze ich mich in den Kampf und auch wenn mein Gegner nicht zu unterschätzen ist gelingt es mir letzten Endes doch den Sieg davon zu tragen. Bevor ich jedoch einen Jubelschrei ausstoßen kann bekomme ich auf einmal einen Schlag ins Genick (wie fies) und als ich mich taumelnd nach meinem Angreifer umsehe steht der echte Mauti vor mir...

 

Der echte Mauti hat sich Grent Düsterhammer geschnappt und macht sich mit ihm davon. Ich kann gerade noch einen Blick auf das verzweifelte Gesicht meines Jagdgefährten werfen bevor er im Dickicht verschwindet. Doch dem Licht sei dank, es gelinkt ihm einige Signalfackeln zu zünden so das ich ihm folgen kann. Ein wirklich kluger Mann...

 

An einer Höhle , ganz am Rande des Schlingendorntals, endet die wilde Verfolgungsjagd. Dort liegt er, ruhig schlafend. Während ich mich vorsichtig an ihn heranschleiche Flüstert Bwemba "In was sind wir hier bloß rein geraten?". Und nachdem er noch etwas über das Starke Mojo von Mauti sagt gibt er mir noch einen weiteren kleinen Auftrag: Er möchte nach meinem Sieg die Überreste näher untersuchen.

 

Zentimeterweise bewege ich mich und bringe mein Gewehr in Position.
Oh nein, ich bin auf einen kleinen Ast getreten... Mauti springt auf mich zu!

Die Klaue streift meine Schulter während ich zur Seite springe aber trotz des sengenden Schmerzes gelingt es mir einen Schuss auf die Bestie abzufeuern bevor mein Rücken gegen hart auf dem Boden aufschlägt. Ich sehe rote Blutflecken an der Flanke bevor die gewaltige Katze erneut angreift.
Diese Mal kann ich jedoch ausweichen. Die starken Pranken verfehlen mich zwar um Haaresbreite, aber ich schaffe es nur schwer meine Waffe in Position zu bringen. Ich weiche bis zum Eingang der Höhle zurück und endlich gelingt mir ein zweiter, ungezielter, Schuss.
Das Licht ist auf meiner Seite, die Kugel trifft meinen Feind schwer. Die Katze ist für einen kurzen Moment verwirrt und ich nutze die wenigen Sekunden um etwas Abstand zwischen uns zu bringen. Die kurze Zeit reicht aus, ich kann mein Gewehr in den Anschlag nehmen und der dritte Schuss trifft sein Ziel mit tödlicher Präzision.

 

Nach Atem ringend setzte ich mich erst einmal auf den Boden. Aber meine Freude hält nur wenige Augenblicke. Gut das ich sitze, sonst wäre ich wohl vor Schreck umgefallen, als auf einmal ein Knall ertönt, es aufblitzt und Hohepriesterin Kilnara schwebt vor mir. Ja sie schwebt und scheint über meinen Sieg nicht gerade erfreut.

 

Bwemba: Ah... Kilnara. ich hätt´wiss´n müss´n, dass sie hier mitmischt.
Hohepriesterin Kilnara: Mein Kater! Ihr habt ihn getötet. warum muss ich so leid´n? Das Schlingendorntal gehört den Gurubashi. Ihr geht besser, oder wir werd´n euch hier begrab´n. Oder bleibt, wenn ihr wollt. Wir können immer mehr Opfer gebrauch´n.

 

Bevor ich mich von dem Schock erhole, bzw. ich was sagen kann, Blitzt es wieder, ich höre nur noch ein wahnsinniges Lachen und sie ist weg.

Bwemab fragt mich wie es dem Jäger geht. Mich durchfährt ein Schock, nach dem diese Priesterin erschienen war hatte ich Grent fast vergessen. Ich eile in die Höhle und beim Anblick meines Jagdgefährten gefriert mir fast das Blut in den Adern. Es sieht nicht gut für ihn aus...

 

Das Finale

 

Grent Düsterhammer sieht mich mit trüben Augen an.

Ah... Ihr seid es. Mauti... Er ist tot? Dann wurde mein Bruder gerächt. Ich habe nur noch eine Bitte an Euch... Dieser Schuft hier hat an meinen nackten Füßen herum gekratzt. Kein Zwerg sollte ohne Stiefel unter die Erde müssen.

Seine Stimme ist nur noch ein Flüstern und tatsächlich, da ist ein kleiner Panther und kratzt ihm unaufhörlich an den Füssen...

Oh nein, Grent liegt im sterben. Ich muss seine Stiefel finden. Unter Tränen suche ich die Höhle ab und finde sie gleich in seiner Nähe. Mit zitternden Fingern streife ich sie ihm über. Grent sieht wieder zu mir auf, aber seine Augen sind leer, er haucht seine letzten Worte: Danke Mädel.

In stummer Trauer erweise ich ihm die letzte Ehre und unweit der Höhle ein Grab für ihn aus. Tränen laufen über mein Gesicht während ich schweigend über seinem Grab stehe.

 

Aber was ist das, ich höre ein leises Mautzen und Fauchen....

Verwundert schaue ich mich um und dann fällt mir wieder das Pantherjunge ein das an den Füssen von Grent gekratzt hatte. Vor lauter Trauer hatte ich das Kleine gar nicht richtig wahrgenommen. Es schaut mich mit großen runden grünen Augen fragend an, ohne das es versteht was ich schreckliches getan habe. Doch mir wird klar das ich dem kleinen Kerlchen seine Eltern genommen habe, was wird nun aus Ihm? 

 

Glück im Unglück! Das Pantherkätzchen sieht mich mit seinen großen grünen Augen an, mit einem Ausdruck, der sagt: "Bist du meine neue Mama?" Wie könnte man dieses kleinen Geschöpf alleine lassen. Ich nehme es nun an mich, mit den Gedanken gut für ihn zu sorgen und es lieb zu haben. Und so bin ich an mein eigenes kleines Pantherjunges gekommen.

 

Während ich Euch diese Geschichte geschrieben habe, lag das Kätzchen ruhig zu meinen Füssen und schlief, im Schlaf schnurrt es zufrieden. Aber es muss versorgt werden und ich habe schließlich die Verantwortung für das Kätzchen übernommen.

 

Wenn ihr wissen wollt wie das Abenteuer weiter geht, mit Bwemba, dann macht diese Questreihe und folgt einfach den Hinweisen von Bwemba. Vielleicht bekommt ihr dann auch ein eigenes Pantherjunges...

 

Ich wünsche Euch viel Spaß damit und Versorgt es gut.

Lieben Gruß Eure Bella 

 

Kommentare

Gesendet: 3 Monate, 3 Wochen her von Kiwi #6786
Süß. ^^
Gesendet: 3 Monate, 3 Wochen her von Xevion #6785
Ups, wie peinlich... hab ich nun geändert.
Gesendet: 3 Monate, 3 Wochen her von Kiwi #6777
This message contains an article, but you do not have permissions to see it.

Cool. =)

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